Symptome der Nasennebenhöhlenentzündung

Betroffene klagen meist über einen starken Schnupfen, eine verstopfte Nase und mäßig bis starke Kopfschmerzen oder Zahnschmerzen. Wegen dem Symptom Zahnschmerzen stellen sich viele Patienten auch zunächst beim Zahnarzt vor. Bei chronischen Beschwerden steht die ständig verstopfte Nase, dumpfe Kopfschmerzen und eventuell ein ständiger Schleim im Rachen im Vordergrund. Viele berichten auch von einer Geruchstörung oder Geschmacksstörung.
Wiederholen sich die Entzündungen oder heilt die Entzündung nicht ab, dann kann es sich um eine chronische Sinusitis handeln und es sollte eine ausführliche Diagnostik betrieben werden. Diese reicht vom Allergietest bis zur Computertomographie der Nasennebenhöhlen. Man muss versuchen die Ursache zu finden und zu beheben.

Bei der chronischen Sinusitis kommen weitere Symptome hinzu. Es treten dann oft lang anhaltender Geruchsverlust, wässriger Schnupfen, Sekretfluss in den Rachen und dauerhafter, dumpfer Druck hinter der Nase und den Augenauf. Bei der akuten Entzündung der Nasennebenhöhlen vertärken sich die Schmerzen beim Bücken nach vorne.

Typische Symptome der Rhinosinusitis:

  • Engegefühl
  • Verstopfung oder Druckgefühl der Nase
  • Gesteigerte nasale Sekretion oder retronasale Sekretion (“postnasal drip”)
  • häufig eitrig Gesichtsschmerz oder -druck, Kopfschmerzen
  • Verminderung bis Verlust des Geruchssinns

Neben den lokalen Symptome leiden die Betroffenen auch unter Allgemeinbeschwerden wie Halsschmerzen, Heiserkeit und Husten. Die Allgemeinsymptome sind Abgeschlagenheit, allgemeines Krankheitsgefühl und Fieber.

Es kommen aber auch Variationen vor. Betroffene müssen nicht gleichzeitig unter Husten leiden. Bei der akuten Rhinosinusitis (Sinusitis) sind die Beschwerden meist stärker ausgeprägt als bei einer chronischen Sinusitis (Rhinosinusitis) mit oder ohne Nasenpolypen.

Das Aussehen des Nasensekrets erlauben keinen Rückschluss auf die Art der Infektion. Sowohl eine virale wie auch eine bakterielle Sinusitis können zu einem grünen, gelben, blutigen oder weißen Schleim (Sekret) in der Nase führen.

Die landläufige Meinung dass grünes Nasensekret dringend mit einem Antibiotikum behandelt werden muss, da es sich um eine bakterielle Infektion handelt, ist daher nicht zutreffend. Die Farbe entsteht durch die Anwesenheit von neutrophilen Granulozyten und nicht durch Bakterien.

Je nach Lokalisation der Entzündung, können auch unterschiedliche Gesichtsschmerzen auftreten. Diese verstärken sich typischer Weise beim Beugen nach vorne.

Kieferhöhlenentzündung

Schmerzen bei Kieferhöhlenentzündung

Die Kieferhöhlenentzündung (Sinusitis maxillaris) zeichnet sich durch einen ganz speziellen Schmerzcharakter aus. In der Regel wird der Schmerz im Mittelgesicht angegeben, allerdings berichten Betroffene auch von leichten Stirnkopfschmerzen. Da eine Kieferhöhlenentzündung aber auch sehr oft mit Zahnschmerzen einhergeht, wird zuerst ein Zahnarzt aufgesucht. Typische Zeichen sind Druck- und Klopfschmerzen über den Kieferhöhlen. Eine Sinusitis maxillaris kann ein- oder beiderseitig auftreten.

Stirnhöhlenentzündung

Schmerzen bei Stirnhöhlenentzündung

Die Stirnhöhlenentzündung verursacht meist sehr starke Schmerzen auf der Stirn und eventuell auch in der Schläfenregion. Zusätzlich berichten Patienten von einem Tiefenschmerz im Vorderkopf. Des weiteren kann es zu einer Überempfindlichkeit der Stirnregion kommen. Auch die Stirnhöhlenentzündung kann ein- oder beiderseitig auftreten.

Sinusitis ethmoidalis

Schmerzen bei Sinusitis ethmoidalis

Die Entzündung der Siebbeinzellen (Sinusitis ethmoidalis) geht mit Schmerzen zwischen den Augen einher. Betroffene berichten von einem Druck- und Völlegefühl am inneren Augenwinkel und an der Nasenwurzel. In manchen Fällen werden auch Schmerzen an der Schläfe angegeben. Die Schmerzstärke der Sinusitis ethmoidalis ist im Allgemeinen geringer als bei der Stirn- oder Kieferhöhlenentzündung.

Sinusitis sphenoidalis

Schmerzen bei sinusitis sphenoidalis

Viele wissen nichts von der „geheimen“ Nebenhöhle: Der Keilbeinhöhle. Da diese unter der Bevölkerung relativ unbekannt ist, werden die durch eine akute Entzündung hervorgerufenen Beschwerden auch oft falsch gedeutet. Sie verursacht zumeist untypische Schmerzen im Schädelinnern oder dem Schädeldach (Mitte- und Hinterkopf). Der Keilbeinhöhlen – Schmerz kann so uncharakteristisch sein, dass die Aufdeckung der Ursache sehr schwierig ist.

 Komplikationen der Nasennebenhöhlenentzündung

Wird die Nebenhöhlenentzündung nicht richtig behandelt oder nimmt sie einen besonders schweren Verlauf, kann es zu erheblichen Komplikationen kommen. Das ist der Grund, warum jede Entzündung der Nasennebenhöhlen in die Hand des Facharztes für Hals- Nasen- Ohrenheilkunde gehört.

Komplikationen an den Augen:
Der Boden der Stirnhöhle, die Seitenwand der Siebbeinzellen und das Dach der Kieferhöhle bilden 2/3 der Augenumrandung. Deshalb treten Komplikationen an den Augen besonders häufig auf. Die eitrigen Entzündungen werden durch die oft sehr dünnen Knochen sehr schnell weitergeleitet und führen dann zu typischen Symptomen. An den Augen reichen die Symptome von einer Schwellung der Augenlider bis hin zu starken Sehstörungen, die bleibend sein können. Bei Kindern treten Komplikationen an den Augen häufiger auf, da die Knochen noch sehr dünn sind und Bakterien schnell fortleiten.

Komplikationen im Schädel und am Gehirn:
Das Dach und die Hinterwand der Stirnhöhle und der Siebbeinzellen sind die direkten Nachbarn zur vorderen Schädelgrube. Entzündungen der Keilbeinhöhle – der unbekannten Nebenhöhle – können ebenfalls zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Die häufigste Komplikation ist ein Abszess unter dem Schädelknochen, dicht gefolgt von der Hirnhautentzündung. Symptome der intrakraniellen Komplikationen sind Fieber (58 %), Kopfschmerzen (42 %) und Lethargie (29 %). Diese Symptome sind eher untypisch und weisen nicht direkt auf eine schwere Komplikation hin. Hirnnervenausfälle, Krampfanfälle und Verwirrtheitszustände werden selten angegeben.

Fazit: Um Komplikationen einer Sinusitis vorzubeugen ist die Behandlung in den sicheren Händen des Hals- Nasen- Ohrenarztes jeder anderen vorzuziehen. Der HNO Arzt hat die notwendige Erfahrung und die Ausstattung dieses Problem zu beseitigen. Kein anderer Arzt erkennt so schnell und sicher das Problem wie der Hals- Nasen- Ohrenarzt ihres Vertrauens.

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