Sinusitis oder Nasennebenhöhlenentzündung bei Kindern

Eine Nasennebenhöhlenentzündung oder Sinusitis bei Kindern ist nichts ungewöhnliches. Obwohl die Nasennebenhöhlen bei Kindern noch nicht komplett entwickelt sind, können Infektionen der Nase Probleme in den Nebenhöhlen verursachen. Meist sind dabei die Siebbeinzellen und die Kieferhöhle betroffen. Die Stirnhöhle entwickelt sich erst später.

“Für unsere Kinder nur das Beste! Der Gang zum Facharzt ist und bleibt kostenlos!”

Etwa 10 Prozent der Kinder machen bis zum 4. Lebensjahr eine Sinusitis durch. Ein Schnupfen ohne Beteiligung des Nasennebenhöhlensystems gibt es nicht. Bei jedem ordentlichen Schnupfen sind die Schleimhäute in den Nasennebenhöhlen mitbetroffen.  Der große Vorteil bei Kindern ist, dass nur wenige Nasennebenhöhlen angelegt sind. Diese entwickeln sich bis ins Erwachsenenalter.

Die Eltern suchen meist zuerst den Kinderarzt auf, was bei vielen Erkrankungen auch sinnvoll ist, vergessen aber, dass sie ohne Zuzahlung direkt einen Facharzt konsultieren können. Kinder kosten bekanntlich keine Praxisgebühr. Der HNO Arzt hat die notwendige Erfahrung und die Ausstattung dieses Problem zu beseitigen. Kein anderer Facharzt erkennt so schnell und sicher das Problem wie der Hals- Nasen- Ohrenarzt ihres Vertrauens. Auf unnötige Behandlungen mit Antibiotika kann man oft verzichten.

Leidet das Kind unter eine Allergie als Auslöser der ständigen Entzündungen der Nasenschleimhaut und der Nasennebenhöhlen, so kann man das sicher ab dem 4. Lebensjahr anhand einer kleinen Blutuntersuchung feststellen. Ist in der Familie eine allergische Erkrankung bekannt, so ist das Risiko einer allergischen Erkrankung des Kindes um einiges erhöht.

Die Diagnostik eines Schnupfens oder einer Nebenhöhlenentzündung beim Kind gehört bei einem erfahrenen HNO Arzt zum täglichen Brot. Viele Problemfälle finden erst nach längerer Zeit den Weg zum HNO Arzt. Der Untersucht die Kinder mit schmerzlosen Mini-Endoskopen und Ultraschall und kann so die Diagnose sicher stellen.  Eine Röntgen Aufnahme der Nasennebenhöhlensystems bei Kindern ist nur noch in wenigen Fällen notwendig.

Die Behandlung einer akuten Rhinosinusitis oder einer Nasennebenhöhlenentzündung sieht neben abschwellenden Maßnahmen auch Medikamente vor, die den Schleimfluss fördern. Bei starken, eitrigen Infekten sollten eine Behandlung mit Antibiotika erfolgen. Diese sind jedoch nur in den wenigsten Fällen sinnvoll.

Fazit: Wenn man die Möglichkeit hat, dann sollte man sein Kind beim Facharzt vorstellen. Sie erhalten eine sichere Diagnose und können den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen.

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Merkt man eine Kieferhöhlenentzündung am Auge?

Eine Entzündung der Kieferhöhle (sinusitis maxillaris) tritt meist im Rahmen eines banalen Infektes auf. Dieser wird in der überwiegenden Zahl durch Viren ausgelöst. Die Infektion führt zu einer Anschwellung der Nasenschleimhaut und somit zu einer Verlegung der Ausführungsgänge der Nasennebenhöhlen und insbesondere der Kieferhöhle.

Viele Wissenschaftler propagieren, dass bei jedem Schnupfen grundsätzlich auch die Nebenhöhlen entzündet sind. Deshalb wird aktuell nicht mehr zwischen einer Sinusitis und einer Rhinitis unterschieden. Man nennt die Infektionen der Nase und der Nasennebenhöhlen entsprechend Rhinosinusitis.

Die Augen können selbstverständlich bei einer Kieferhöhlenentzündung mitbetroffen sein. Der Dach der Kieferhöhle ist der Boden der Augenhöhle. Somit können Entzündungen der Kieferhöhle auch Probleme am Auge machen. Betroffene berichten daher oft bei einer Nasennebenhöhlen von einem Druck in den Augen oder hinter dem Auge.

In schwerwiegenden Fällen kann sich die Entzündung sogar auf das Auge ausbreiten. Gerade bei Kindern findet man bei einer Sinusitis oft eine Lidschwellung.

In diesem Fall spricht man von einer „beginnenden“ Komplikation und eine antibiotische Behandlung sollte eingeleitet werden. Wenn sie mehr über die Behandlung einer Nasennebenhöhlenentzündung wissen möchten, lesen sie den Entsprechenden Artikel auf dieser Seite.

Die Prognose einer Sinusitis ist bei richtiger Behandlung eigentlich hervorragend. Der Fachmann für diese Krankheit ist und bleibt der Hals- Nasen- Ohrenarzt. Er hat die notwendige Ausstattung, das Wissen und die Erfahrung eine Nasennebenhöhlenentzündung innerhalb kürzester Zeit zu behandeln.

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Schmerzen in der Nase

Frage: Ich leide schon länger unter Schmerzen und Verkrustungen am Naseneingang. Was könnte das sein?

Hierbei könnte es sich um eine Naseneingangsfollikulitis handeln. Dabei handelt es sich um eine Entzündung direkt am Naseneingang. Da in diesem Bereich Haare wachsen können sich die Haarwurzeln aufgrund des immer feuchten Milieus leicht entzünden. Es ist ein idealer Nährboden für Entzündungen.

Ist die Haut im Eingang der Nase erst entzündet, kommt es zu einer schmerzhaften Infektion der Haarwurzeln, die sogar einen Abszess bilden können (Nasenfurunkel im Naseneingang). Manche Betroffene leiden immer wieder unter einer solchen Entzündung. Diese kann bei einer Schwäche der Immunabwehr (z.B. AIDS) bzw. bei akuten Allgemeinerkrankungen (grippaler Infekt) oder auch Diabetes auftreten.

Therapie der Wahl ist eine pflegende Nasensalbe. In manchen fällen muss man von Zeit zu Zeit auch eine kortisonhaltige Salbe oder eine Creme mit Antibiotikum verwenden.

Als Differentialdiagnose sollte man immer an eine Herpesinfektion denken.

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Ursache für Verstopfe Nase im Sommer

Wenn man im Sommer unter einer ständig verstopften Nase, ständigem Niesen und vielleicht auch einer Nasennebenhöhlenentzündung leidet, dann könnte eine allergische Komponente dafür verantwortlich sein.

Immer wieder kommt es vor, dass eine anscheinend normale „Sommergrippe“ nicht abheilen will. Die Beschwerden bestehen über Monate und selbst das zweite oder dritte „gut gemeinte“ Antibiotikum hilft einfach nicht, der Schnupfen geht einfach nicht weg und die verstopfte Nase geht einfach nicht auf.

Hier sollte man auch an eine Allergie denken. gerade in den Sommermonaten können Gräserpollen dafür verantwortlich sein. Die Saison für Gräser geht von Mai bis August und kann zu erheblichen Beschwerden führen. Die allergische Entzündung kann sowohl eine Nasennebenhöhlenentzündung als auch eine Bronchitis vortäuschen. Hier ist der Instinkt der HNO Arztes gefragt.

Als Allergie wird eine übermäßige Reaktion des Immunsystems auf einen eigentlich harmlosen Stoff (Allergen) bezeichnet. Das menschliche Immunsystem bekämpft eigentlich harmlose Substanzen aus der Natur und Umwelt, obwohl von ihnen keine Gefahr für die Gesundheit ausgehen.

Im ganzen Körper kann dies zu unterschiedlichen Entzündungen und somit zu den unterschiedlichsten Symptomen führen. Neben einem banalen Jucken in der Nase können auch Durchfälle oder starke Luftnot auf ein allergisches Geschehen hinweisen. Haut und Schleimhäute neigen dabei zu extrem starken Reaktionen.

Im Fall der Nase und der Nasennebenhöhlen führt dies zu einem starken Schnupfen, zu einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung oder sogar zu einer chronischen Sinusitis. Jedes dritte Schulkind klagt bereits über allergische Beschwerden, wobei etwa 20-25 Prozent der erwachsenen Bundesbürger von Allergien betroffen sind.

Das Immunsystem von Allergikern arbeitet eigentlich genau so gut wie bei jedem gesunden Menschen. Es reagiert allerdings auf harmlose Reize mit einer übersteigerten Immunreaktion, da das Immunsystem diese als gefährlich einstuft.

Die genauen Ursachen eine Allergie und deren Entstehung sind noch nicht bekannt. Wir wissen jedoch, dass  bestimmte Umstände eine Allergieentstehung begünstigen.

Die Diagnostik eines allergischen Schnupfens umfasst neben der Anamnese eine endoskopische Untersuchung der Nasenhaupthöhle und des Nasenrachenbereiches.  Hierzu bedient sich der Hals- Nasen- Ohrenarzt kleinster Endoskope um die Beschaffenheit des Naseninnern zu beurteilen.

Ein Allergietest ist schnell gemacht und bereits nach 20 Minuten hat man die Sicherheit, die man braucht.  Aber leider sind Allergietests während der Saison nicht ratsam und oft nicht Aussagefähig. Daher sollte man einen bereits durchgeführten Allergietest im Herbst wiederholen. Dann kann man auch eine so genannte Provokationstestung durchführen.

Die einfachste Provokationstestung ist die nasale Provokation. Diese geschieht mit einem Nasenpray, welches eine Lösung des Allergens enthält. Dabei wird mit Hilfe der so genannten Rhinomanometrie die Nasendurchgängigkeit vor und nach der Provokation gemessen. Geht die Nase subjektiv und objektiv zu, dann hat man die Hauptbelastung gefunden und sollte diese auch Behandlen.

Die Behandlung einer allergischen Rhinitis (Heuschnupfen) reicht von der so genannten spezifischen Immuntherapie über die symptomatische Therapie bis hin zu alternativen Heilmethoden wie die Akupunktur oder Bioresonanztherapie.

Ihr Hals- Nasen- Ohrenarzt hilft ihnen dabei gerne weiter. Informieren sie sich noch heute!

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Probleme mit der HWS können Schmerzen im Gesicht auslösen

Schmerzen im Gesicht im Rahmen eines Infektes sind oft sichere Anzeichen für eine akute Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis). Fehlen jedoch die typischen Entzündungszeichen muss weiter gesucht werden. Neben Problemen mit den Zähnen, dem Kiefergelenk oder Trigeminus sind in manchen Fällen auch Beschwerden mit der Halswirbelsäule (HWS) für Gesichtsschmerzen verantwortlich.

Ein Hals- Nasen- Ohrenarzt aus dem Großraum Hannover führte dazu eine Beobachtungsstudie durch, die vor bereits 2 Jahren in der Zeitschrift „Manuelle Medizin“ veröffentlicht wurde.

Er stellte fest, dass sogar in den meisten Fällen um Beschwerden mit der Halswirbelsäule handele. Insgesamt untersuchte er 57 Patienten, die mit der Verdachtsdiagnose Sinusitis ohne weitere Symptome zu ihm geschickt wurden. Ein viertel der Patienten wurde mit bis zu drei verschiedenen Antibiotika behandelt.

Der ausgebildete Manualtherapeut führte nicht nur eine normale HNO ärztliche Untersuchung durch, sondern untersuchte auch die Halswirbelsäule und die Muskulatur auf eventuelle Probleme.

17 Prozent der Betroffenen litten wirklich unter einer Sinusitis, die übrigen 83 Prozent hatten Probleme mit der HWS oder der Halsmuskulatur. Die Krankheitsdauer dauerte in diesen Fällen bis zu 16 Wochen.

Mit entsprechenden Übungen konnte bei 70 Prozent der Betroffenen eine Besserung der Beschwerden erzielt werden.

Mein Kommentar:

Die Studie ist selbstverständlich nicht repräsentativ für das normale Klientel in einer HNO Praxis und auch nicht durch „harte Fakten“ richtig unterlegt. Der Kollege ist auf die Behandlung von HWS Beschwerden spezialisiert und wird allein aus diesem Grund mehr Patienten mit diesen Problemen anziehen.

Man sollte den Gedanken des Gesichtsschmerz, der durch Probleme mit der HWS ausgelöst wird, nicht zu weit verlegen. Immer wieder kommt es vor, dass Patienten einen unauffälligen HNO Status haben und trotzdem unter Schmerzen im Gesicht leiden.

Hier ist nun der Sherlock Holmes oder Dr. House in einem jeden HNO Arzt gefragt. Nachdem ein Problem in HNO Bereich ausgeschlossen ist, sollte auf jeden Fall noch eine neurologische, manualtherapeutische oder orthopädische Abklärung erfolgen. Auch der Zahnarzt sollte bei unklaren Gesichtsschmerzen befragt werden.

Letztendlich ist es aber der Hals- Nasen- Ohrenarzt, der zuerst konsultiert werden sollte. Er ist der Fachmann und hat die notwendige Ausstattung und Erfahrung die Ursachen schnell und sicher zu diagnostizieren. Wenden sie sich daher vertrauensvoll an ihren HNO Arzt.

Quelle:
D. Ullrich, Wedemark: Zervikogene Kopfschmerzen können eine akute Sinusitis imitieren – Wirksamkeit eigenverantwortlich durchgeführter physikalischer Therapiemaßnahmen
Zeitschrift: Manuelle Medizin 2009/3
1.6.2009 Springer Medizin Verlag (2009)

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Helfen Antibiotika bei einer chronischen Sinusitis?

Eine chronische Rhinosinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung, Sinusitis) ist für den Betroffenen eine sehr ernste Angelegenheit. Viele haben bereits eine Operation hinter sich oder ihnen steht in der nächsten Zeit eine bevor. Und dann hört man von Bekannten und Verwandten immer, dass eine Operation nichts bringen würde.

Diese Nachrichten im Hinterkopf, sucht man verzweifelt nach Alternativen zur Operation. Da liegt doch die Frage nahe: Wenn die chronische Rhinosinusitis eine Entzündung ist, helfen dann nicht Antibiotika?

Absolut kein Zweifel hat die Wissenschaft, dass bakterielle Erreger für die chronische Nasennebenhöhlenentzündung eine Bedeutung für deren Entwicklung haben. Wir denken besonders an Streptococcus pneumoniae, Haemophilus influenzae, Moraxella catarrhalis und Streptococcus pyogenes.

Bei einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung ist bei Einsetzen von Fieber über 38,5 Grad Celsius, ausbleibender Besserung oder drohenden Komplikationen die Indikation für eine Behandlung mit einem Antibiotikum gegeben. Mittel der Wahl ist Amoxicillin. Bei Penicillinallergie sollte man Clindamycin oder Cotrim nehmen.

Der Einsatz eines Antibiotikums bei der chronischen Sinusitis ist aber in der Wissenschaft sehr umstritten. Es existieren zwar Hinweise, dass Antibiotika nützen könnten, allerdings sind bis heute keine großen Studien durchgeführt worden, die das zwingend bestätigen. In Einzelfällen kann dies bei Versagen jeder anderen Therapie aber nützlich sein.

Das einzige, was bewiesener Maßen Erfolg verspricht, ist die Behandlung mit kortisonhaltigen Nasensprays. Diese kann man über eine längere Zeit einnehmen. Viele Betroffene müssen sie sogar über Jahre hinweg einnehmen.

Damit bei der Behandlung nicht die Nasenschleimhaut austrocknet, sollte man die Nasenschleimhaut intensiv Pflegen. Dafür stehen verschiedenste Präparate zur Verfügung.

Fazit:

Eine antibiotische Behandlung ist bei einer schwerden, akuten Rhinosinusitis durchaus sinnvoll. Eine Dauerbehandlung mit einem Antibiotikum bei einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung ist – wenn überhaupt – nur im Einzelfall nützlich. Bei der chronischen Sinusitis zeigen kortisonhaltige Nasentropfen einen positiven Infekt. Dabei sollte man die Nasenpflege nicht vergessen!

Quelle:

Chronische Rhinosinusitis
Komplex und vielschichtig
G .  G r e v e  r
HNO-NACHRICHTEN 4·2004

 

 

 

 

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Homöopathie hilft bei Nasennebenhöhlenentzündung

Homöopathie bei einer Sinusitis? Eine Rhinosinusitis (Nebenhöhlenentzündung, Sinusitis) kann durch den Einsatz eines homöopathischen Kombinationspräparates positiv beeinflusst werden. Zu diesem Schluss kam eine Forschergruppe um den Hals- Nasen- Ohrenarzt Dr. Friese. Die bereits im April 2007 veröffentlichte Studie hat die Wirksamkeit und die Verträglichkeit von Cinnabaris Pentakarn H von Heel (R) bei einer akuten Rhinosinusitis untersucht.

Cinnabaris Pentakarn H (R) enthält dabei die Einzelbestandteile von:

  • Cinnabaris D3
  • Echinacea D1
  • Hydrastis D3
  • Kalium bichromicum D3

Insgesamt wurden 144 Patienten mit einer akuten Rhinosinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) untersucht. Man teilte sie in zwei Gruppen auf. Dabei wussten weder der Patient noch der Arzt ob er nun das Verum (= mit Wirkstoff) oder das Placebo (ohne Wirkstoff) erhält. Diese Art der Untersuchung nennt man eine randomisierte, Doppelblindstudie.

Nach 1, 2 und 3 Wochen wurden die Patienten über den Verlauf der  Erkrankung mit einem Fragebogen befragt.

Das Ergebnis zeigte, dass 90,3 Prozent der Patienten mit homöopathischer Behandlung beschwerdefrei wurden und keine Anzeichen einer Rhinosinusitis mehr hatten. Weitere 8,3 Prozent berichteten von einer deutlichen Besserung der Beschwerden.  Das heißt, dass nahezu alle Patienten mit Cinnabaris Pentakarn H (R) gesund wurden.

In der Placebo-Gruppe litten nach dieser Zeit 88,9 Prozent der Betroffenen weiterhin unter den gleichen oder sogar unter schlimmeren Beschwerden.

Die Autoren kamen zum Ergebnis, dass Cinnabaris Pentakarn H scheint also eine wirksame und gut verträgliche Behandlungsmethode einer akuten Rhinosinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung oder Sinusitis) ist.

Trotz dieses Ergebnisses fand die vorliegende Studie in den aktuellen Leitlinien der HNO Gesellschaft zwar Beachtung, jedoch wurde keine Empfehlung für das Medikament ausgesprochen.

Mein Kommentar: Bei einem so guten Ansprechen, könnte so manch teure und unnötige Behandlung mit einem Antibiotikum vermieden werden. Das Präparat ist in jeder Apotheke frei verkäuflich und ist nicht verschreibungspflichtig. Die Krankenkassen erstatten die Kosten des Medikamentes nicht.

Aus meinem eigenen Patientengut und meiner eigenen Erfahrung kann ich nur positives über Cinnabaris Pentakarn H (R) berichten. Es hilft oft, aber leider nicht immer.

 

Quelle:

  • “Homöopathie bei akuter Rhinosinusitis”
  • HNO. 2007 Apr;55(4):271-7.
  • Friese KH, Zabalotnyi DI.

 

 

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