Merkt man eine Kieferhöhlenentzündung am Auge?

Eine Entzündung der Kieferhöhle (sinusitis maxillaris) tritt meist im Rahmen eines banalen Infektes auf. Dieser wird in der überwiegenden Zahl durch Viren ausgelöst. Die Infektion führt zu einer Anschwellung der Nasenschleimhaut und somit zu einer Verlegung der Ausführungsgänge der Nasennebenhöhlen und insbesondere der Kieferhöhle.

Viele Wissenschaftler propagieren, dass bei jedem Schnupfen grundsätzlich auch die Nebenhöhlen entzündet sind. Deshalb wird aktuell nicht mehr zwischen einer Sinusitis und einer Rhinitis unterschieden. Man nennt die Infektionen der Nase und der Nasennebenhöhlen entsprechend Rhinosinusitis.

Die Augen können selbstverständlich bei einer Kieferhöhlenentzündung mitbetroffen sein. Der Dach der Kieferhöhle ist der Boden der Augenhöhle. Somit können Entzündungen der Kieferhöhle auch Probleme am Auge machen. Betroffene berichten daher oft bei einer Nasennebenhöhlen von einem Druck in den Augen oder hinter dem Auge.

In schwerwiegenden Fällen kann sich die Entzündung sogar auf das Auge ausbreiten. Gerade bei Kindern findet man bei einer Sinusitis oft eine Lidschwellung.

In diesem Fall spricht man von einer „beginnenden“ Komplikation und eine antibiotische Behandlung sollte eingeleitet werden. Wenn sie mehr über die Behandlung einer Nasennebenhöhlenentzündung wissen möchten, lesen sie den Entsprechenden Artikel auf dieser Seite.

Die Prognose einer Sinusitis ist bei richtiger Behandlung eigentlich hervorragend. Der Fachmann für diese Krankheit ist und bleibt der Hals- Nasen- Ohrenarzt. Er hat die notwendige Ausstattung, das Wissen und die Erfahrung eine Nasennebenhöhlenentzündung innerhalb kürzester Zeit zu behandeln.